Montag, 5. Januar 2015

Cala Ratjada Stammtisch 5. Januar 2015

Hallo Leute,
der erste Stammtisch im neuen Jahr 2015 hatte es in sich !!

Bilder erst in der unteren Hälfte des Artikels !!

Wir hatten wiedermal neue Gäste die sich hoffentlich trotz des unangenehmen Auftritts des Wirtes vom Lokal "La Bodeguita" bei uns wohl gefühlt haben. 

Was ist passiert ??

Wie seit Jahren gibt es zu den Heiligen drei Königen eine runde Tortekranz, in dem eine Königsfigur versteckt ist.  Derjenige, der die Figur erwischt wird für das nächste Jahr unser König.

Die Bedienung hat uns noch kleine Teller, Gabeln und Servietten gereicht und dann ging es los.

Der WIRT erscheint und machte eine Aufstand ohne ENDE !!

""Mitgebrachte Sachen und überhaupt geht sowas gar nicht und er kriegte sich gar nicht mehr ein.""


Obwohl wir nun seit 3 Jahren in seinem Lokal "La Bodeguita" und im"Llagost" diesen Stammtisch abhalten, werden wir nun die Lokalität nicht mehr betreten.

So eine Ungastlichkeit ist uns allen noch nicht vorgekommen. 



 Hier nun der neue König 
"Willi der 1." 
Einen bessern König konnten wir uns gar nicht vorstellen !!. 

ACHTUNG !!!

In den nächsten 2 Tagen wird dann die neue Lokalität für den neue Stammtisch bekanntgegeben !!


Kommentare:

JP hat gesagt…

Genau! Weg da...gibt genug andere schöne Lokalitäten...

Glückwunsch an Willi den I. !!! Möge er gerecht herrschen!

Anonym hat gesagt…

Der Krug geht so lang zum Brunnen,bis er bricht...

Peter aus Reppenstedt bei Lüneburg hat gesagt…

Glückwunsch an Willi den I. auch von mir unbekannter Weise.
Was den Wirt angeht, der wird sich noch wünschen, das nicht gemacht zu haben. Geht dahin wo ihr willkommen seit und gebt euer Geld dann da aus. Ihr seit auf den Hansel nicht angewiesen, er aber auf zahlende Gäste. Laßt euch euren Stammtischicht vermiesen, bin gespannt, wo ihr euch dann trefft. Ich würd ja dem M.M einen Tip geben nach dem tollen Artikel, das ihr die Lokalität wechselt. Vielleicht kommen dann noch ein paar Gäste weniger. Sollte ich mal wieder in C.R sein, dann werde ich da jedenfalls auch nicht mehr hingehen.
In diesem Sinne
Feliz Año Nuevo 2015
Gruß
Peter aus Reppenstedt bei Lüneburg

Achim hat gesagt…

Also, ich kann den Wirt sehr gut verstehen.
Man bringt kein Essen mit ins Restaurant.
Das gehört sich nicht.

Anonym hat gesagt…


Peter aus Düsseldorf
ich glaube es immer noch nicht...so eine kostenlose top Werbung für ein eher zweitklassiges Lokal zu vergraulen , da muß man ganz schön blöde sein ....................
Grüße aus Düsseldorf

Die Leute aus der Weilgartenstrasse hat gesagt…

Als gelernter Hotelkaufmann und mit etwas Kenntniss der Nachsaison-Szene in Cala Ratjada und jahrzehntelanger Fan der schönsten Insel im Mittelmeer (seit dem 1.Mai 1975) ist es mir nicht verborgen geblieben, dass gerade in der Zeit zwischen Oktober und Anfang Mai ein ganz besonders zahlungskräftiges, ruhiges und friedfertiges Publikum die Insel besucht. Das Verhalten dieses Wirtes zeigt aber ganz deutlich, dass es auf der Insel noch immer "Wirtsleute" gibt die zwar ihr gastronomisches Handwerk verstehen, denn Angebot, Produktion und Service in den angesprochenen Betrieben sind durchaus in Ordnung, dass diese Fertigkeiten aber nicht analog zum Verhalten der Persönlichkeit des Wirtes und im Umgangmit den Menschen (Gast und Mitarbeiter) stehen müssen zeigen die Schilderungen von Jochen.
Es war, ist und wird auch immer so bleiben: Spätestens beim Blick in die Kasse wird der Wirt den Preis seines unangebrachten Verhaltens in Euro und Cent für Cent selbst ausrechnen können.
In diesem Sinne regelt sich das Problem über das zukünftige Verhalten der Gäste (=Fernbleiben).
Ein gesundes,erfolgreiches und entspanntes Jahr wünscht den "Wintergästen"
Bernhard Wählisch

H.J. Hesse hat gesagt…

Achim, im Prinzip hast Du recht. Aber ein ständiger Stammtisch ist schon etwas anders, zumal, wenn die Bedienung gefragt wurde und uns sogar Kuchenteller und Gabeln auf den Tisch gestellt hatte.
Hinzu kommt, das der Wirt sich nicht das erste Mal durch sein Verhalten gegenüber den Stammtischgästen, sagen wir mal ungeschickt verhalten hatte.
Somit war nun das Maß voll !!

MiLau hat gesagt…

Hallo zusammen.
Als langer Gast des Stammtisches und im 2. Jahr "Überwinterer" möchte ich nur eines sagen.
Auch ich bringe einige € im Winter nach CR. Keiner muss mir nach dem Mund reden. Wenn mir jedoch ein Gastwirt, durch sein verhalten, zu verstehen gibt das er auf mich nicht angewiesen ist, dann gehe ich dort nicht mehr hin. Ein Gastwirt ist auf jeden zufriedenen Gast angewiesen.
Diese Wirte sollten sich mal mit dem Bergriff "Gast" beschäftigen.

Wir werden sicher einen tollen neuen "Punt de trobada" finden.
Alles dazu wird Jochen euch sicher frühzeitig mitteilen.

Euch allen viele Grüße

Michael, der aus Düsseldorf

PS.: z.Zt. in Cala Rajada :-))))

Achim hat gesagt…

Hallo Herman,
ich finde Du /ihr übertreibst.
Schön, es ist ein Stammtisch, der 1 Woche für 2, vielleicht 3 Stunden mit 10 Mann kommt. Wenn ich mir die Bilder so immer anschaue ( das mache ich wirklich gerne ) sehr ich da immer "nur" ein Bierchen oder Kaffee, nie ein Essen. Euer wöchentlicher Umsatz dürfte also eher gering sein. Insofern finde ich, dass Ihr Eure "Wichtigkeit" für den Wirt schlicht und einfach überschätzt.

Mit ist der Wirt allerdings bei meinen zahlreichen CR Urlauben auch schon aufgefallen, allerdings nicht durch Fleiss. Ich glaube auch, das das La Bodequita irgendwann mit dem jetzigen Inhaber in die Knie geht ( ich finde zB das Essen schlecht, das neue Ambiente draussen gefällt mir auch nicht)

Die Leute aus der Weilgartenstrasse hat gesagt…

Anmerkung: 1 Besuch pro Woche mit 10 Personen zu jeweils € 10,- Umsatz = € 100,- Umsatz in 3 Stunden.
Mit diesem Umsatz (nicht Ertrag) hat der Wirt dennoch die Entlohnung eines Mitarbeiters für diesen einen Tag erwirtschaftet !! Nach meinem Kenntnisstand gibt es deutsche Wirte an der Strasse zur Cala Aguila die um Tagesumsätze (nicht Ertrag) von € 50,- (in der Winterzeit) kämpfen.
Fakt ist aber auch, dass eindeutig eine "Beratungsresistenz" bei diesen Betreibern gegenüber Gästen im Sommer (max. 20 Übernachtungen) und Gästen im Winter (mind. 20 Übernachtungen) festzustellen ist. So ist z.B. für die Klientel der Gäste "50plus" nur sehr selten ein eindeutiges Angebot außerhalb der All-Inclusiv-Hotels erkennbar. Meine Frau und ich haben diese Feststellung mehrfach zusmmen mit einem dort "einheimischen Deutschen" (lebt seit mehr als 40 Jahren in CR) machen müssen. Dieter Bohlen soll in einem Interview einmal gesagt haben, dass er in CR ein Lokal vermisse in welchem z.B. auch ein Flügel stehe auf welchem spontan "Live-Musik" gespielt werden könnte. Da Jacky und Max in der Winterszeit das "Casa Nova" häufig geschlossen halten würde sich hier, für innovative Gastronomen, ein "Winterprogramm für den Gästekreis 50plus" anbieten. Wir haben diese Feststellungen in 2 Lokalen angesprochen und z.B. eine "musikalische Speisekarte" präsentiert und auch vorgelegt. Bei der erhofften Umsetzung dieser kostenlosen Vorschläge ist aber leider bis heute nur FEHLANZEIGE festzustellen. Vielleicht liegt dieses Desinteresse auch daran, dass unsere Vorschläge nichts kosten würden und bekanntlich ist ja etwas das nichts kostet auch nichts Wert. In diesem Sinne: Mallorca ist eine wunderschöne Insel und die daruf lebenden Residenten sind eben zu Insulaner mit einem eigenen Kosmos geworden.
Liebe Grüsse aus dem wilden Süden Deutschlands (SWR1)

Uwe Bock hat gesagt…

Na... sehr schön.... ich bin auch in der Gastronomie selbstständig... aber sowas würde ich mir nicht erlauben.... gerade in CR Anfang Januar.... und es zieht Kreise.... waren immer täglich dort, 4 personen und mindestens 8 getränke.... jetzt nicht mehr ;-)
... ich hoffe es spricht sich rum....

Peter aus Reppenstedt bei Lüneburg hat gesagt…

Ich verstehe manche Menschen nicht die hier Partei für den Wirt ergreifen. Ein Stammtisch ist immer etwas anderes als ein normaler Gast. An einem Stammtisch ist immer Umsatz und viele gehen auch wenn kein Stammtisch ist, dort was trinken und essen. Insofern wird für Umsatz gesorgt. Und die alte Tradition der Gruppe dauert an im dritten Jahr und nie hat er einen Aufstand gemacht wegen des Kuchens. In der Konsequenz verliert er nun Stammkunden, Pech für ihn und gut für jemand anders. Finde es gut das ihr so konsequent handelt.

Anonym hat gesagt…

Der Wirt selbst hat im Prinzip recht. Ich kann eure Aufregung zwar verstehen, selbst als wöchentliche Stammgäste bringt man sein Essen nicht mit! Würde niemand von euch in Deutschland auch so tun! Hier in Deutschland würde jeder Wirt genauso reagieren. Es ist fein, wenn die Bedienung euch noch Teller und Gabeln serviert für euren Kuchen, korrekt wäre gewesen, der Wirt wäre gefragt worden, denn ihm gehört das Lokal und nicht der Bedienung. Ich glaube, dass der Deutsche im Urlaub gerne auch für sich gewisse Dinge als selbstverständlich ansehen will. Aber selbst wenn man wöchentlich dort einkehrt zum Stammtisch - ist man dort immer noch Gast - und das Hausrecht liegt nun mal bei dem Wirt. Vielleicht hat er sich übergangen gefühlt? Es wäre nett, wenn ihr auch mal seine Seite sehen würdet. - Und mit Einnahmen eines Stammtisch, ist ja nett wenn das Geld für die Bedienung dadurch erwirtschaftet wird - aber ER hätte gefragt werden sollen. Es tut mir leid, wenn ich hier einigen Damen und Herren eiin wenig auf den Schlips trete, aber auch Stammgäste haben nicht das Sagen in einem Lokal, sondern der Wirt! Ich hätte nicht die Bedienung gefragt, sondern den Inhaber/ Wirt - und DAS wäre korrekt gewesen.

Die Leute aus der Weilgartenstrasse hat gesagt…

Gerade weil der Wirt (nur aus deiner Sicht) immer Recht hat, gerade deshalb schreibst Du ja auch als Anonymus!! Gerade deshalb hinterlässt dieser Beitrag aber einen gewissen zweifelhaften Eindruck zu Ungunster des Wirtes und gerade deshalb erscheint mir ein kurzer Hinweis auf Wikipedia und die Lehre an den Hotelfachschulen wird gelehrt,:
".......Das so genannte Gabelgeld. Es wird von manchen Gaststätten eingehoben, wenn die Kundschaft bei Feierlichkeiten selbst die Hochzeitstorte oder die Geburtstagstorte mitbringt, stellt also gewissermaßen eine Gebühr für die Benutzung des Bestecks dar."
Im übrigen, dies scheint mir bei dem ganzen Vorfall das Entscheidende zu sein - es ging nicht um die Bezahlung von Benutzungsentgeld für Besteck - es ging Einzig um den Tonfall des Wirtes gegenüber seiner Kundschaft. Denk mal darüber nach lieber Anonymus!

Bernhard Wählisch